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Donnerstag, 15. Juni 2006
Eindruecke aus Indien
cocofreak, 14:47h
Beginne jetzt (rueckwirkend) Eintraege aus meinem Reisetagebuch zu veroeffentlichen. By the way Danke fuer die lieben Buechlein an Katrin sowie an Melanie und Hanno.
1.6.2006
Nachdem wir bereits beim Umsteigen am Londoner Flughafen eifrig eingekauft haben (v.a. englische Frauenzeitschriften mit Gimmicks wie Flip Flops oder pinken Reisepass-Etuis, aber auch Thermal Sprays, Gesichtscreme etc.) mussten wir die Weiterreise bereits mit Plastiksackerln im Handgepaeck antreten. Erstes Indien-Feeling kam auf, als wir auf dem flug nach Delhi der Sari-tragenden Stewardessen ansichtig wurden. Kurz vor der Delhi hatten wir dann noch einen schoenen Sonnenaufgang und ich hatte einen Fensterplatz. :-)
2.6.2006
Morgens um 6:00 Ankunft in Delhi. Haben uns Gott sei Dank vom Hostel abholen lassen. Sobald wir den Flughafen verlassen haben, wurden wir von ca.10 Personen umlagert, die unsere Rucksaecke zum Auto tragen wollte, die Enttaeuschung war natuerlich gross, als wir aus Ermangelung an Kleingeld kein Trinkgeld geben konnten. Und 10-Euro-Scheine waeren wirklich uebertrieben gewesen.
Delhi (auch das Stadtzentrum) war noch ziemlich ausgestorben und als wir dann vor unserem Hostel hielten (siehe Foto im gestrigen Posting) hielten, waren wir doch leicht schockiert. Das soll das Stadtzentrum sein?! Doch ein Blick auf den Stadtplan beseitigte unsere Zweifel, wir befanden uns tatsaechlich direkt im Zentrum. Inzwischen wissen wir, dass in Indien vor 9:00 eigentlich gar nichts laeuft, und die Inder inklusive Kleinkinder kaum vor 22:00 zu Abendessen. Anders als in anderen heissen Laendern wird hier aber keine Art Siesta gehalten, sondern mittags nimmt alles, auch bei ueber 50 C, seinen gewohnten Lauf.
In Delhi war es sehr bewoelkt und kurz nach unserer Ankunft regnete es sogar. Wir befuerchteten sogar, dass der Monsum ein Monat zu frueh kommen koennte und wir vielleicht nicht ausreichen braeunen konnten. Diese Sorgen stellten sich allerdings als vollkommen unbegruendet heraus.
Haben dann nachmittags eine Tour durch Rajastan gebucht (urspruenglich wollten wir uns nur ein Auto + Fahrer mieten, konnten so aber unseren Hotel-Standard schlagartig stark anheben, und naja ihr habt das Foto ja gesehen...). Beschlossen gleich mit der Tour bereits am naechsten Tag zu beginnen, und daher statt zwei nur einen Tag in Delhi zu verbringen. Delhi ist echt witzig eine der bevoelkerungsreichsten Staedte der Welt, wirkt aber ueberhaupt nicht urban (jetzt kann ich sage, dass einige deutlich kleinere Staedte, die z.B. "nur" so 10 Mio Einwohner haben deutlich "staedtischer" wirken). Es sind zwar sehr viele Leute auf der Strasse, das ist in Indien aber auch in jedem kleinen Dorf der Fall. Delhi ist auch flaechenmaessig relativ klein, es dauert hoechstens eine halbe h, um vom Stadtzentrum an den Stadtrand zu gelangen und das bei einem Verkehr, den man sich kaum vorstellen kann - Ampeln werden nicht einmal als Handlungsempfehlungen wahrgenommen, man ueberholt auf der Seite, wo halt gerade Platz ist, und faehrt dem Vordermann gerne mal bis auf 20 cm auf. Unfaelle haben wir trotz dieser abenteurlichen Fahrweise jedoch noch nicht beobachtet. Liegt wahrscheinlich daran, dass der auf jeden LKW aufgemalten Aufforderung "Please horn" nur zu gerne nachgekommen wird.
Hoffe bald mal, auf eine schnellere und besser funktionierende Internetverbindung zu stossen (habe heute eine halbe h gewartet, um das Internet fuer eine 3/4 h zu nutzen), um weitere Auhoflarbeit leisten zu koennen.
1.6.2006
Nachdem wir bereits beim Umsteigen am Londoner Flughafen eifrig eingekauft haben (v.a. englische Frauenzeitschriften mit Gimmicks wie Flip Flops oder pinken Reisepass-Etuis, aber auch Thermal Sprays, Gesichtscreme etc.) mussten wir die Weiterreise bereits mit Plastiksackerln im Handgepaeck antreten. Erstes Indien-Feeling kam auf, als wir auf dem flug nach Delhi der Sari-tragenden Stewardessen ansichtig wurden. Kurz vor der Delhi hatten wir dann noch einen schoenen Sonnenaufgang und ich hatte einen Fensterplatz. :-)
2.6.2006
Morgens um 6:00 Ankunft in Delhi. Haben uns Gott sei Dank vom Hostel abholen lassen. Sobald wir den Flughafen verlassen haben, wurden wir von ca.10 Personen umlagert, die unsere Rucksaecke zum Auto tragen wollte, die Enttaeuschung war natuerlich gross, als wir aus Ermangelung an Kleingeld kein Trinkgeld geben konnten. Und 10-Euro-Scheine waeren wirklich uebertrieben gewesen.
Delhi (auch das Stadtzentrum) war noch ziemlich ausgestorben und als wir dann vor unserem Hostel hielten (siehe Foto im gestrigen Posting) hielten, waren wir doch leicht schockiert. Das soll das Stadtzentrum sein?! Doch ein Blick auf den Stadtplan beseitigte unsere Zweifel, wir befanden uns tatsaechlich direkt im Zentrum. Inzwischen wissen wir, dass in Indien vor 9:00 eigentlich gar nichts laeuft, und die Inder inklusive Kleinkinder kaum vor 22:00 zu Abendessen. Anders als in anderen heissen Laendern wird hier aber keine Art Siesta gehalten, sondern mittags nimmt alles, auch bei ueber 50 C, seinen gewohnten Lauf.
In Delhi war es sehr bewoelkt und kurz nach unserer Ankunft regnete es sogar. Wir befuerchteten sogar, dass der Monsum ein Monat zu frueh kommen koennte und wir vielleicht nicht ausreichen braeunen konnten. Diese Sorgen stellten sich allerdings als vollkommen unbegruendet heraus.
Haben dann nachmittags eine Tour durch Rajastan gebucht (urspruenglich wollten wir uns nur ein Auto + Fahrer mieten, konnten so aber unseren Hotel-Standard schlagartig stark anheben, und naja ihr habt das Foto ja gesehen...). Beschlossen gleich mit der Tour bereits am naechsten Tag zu beginnen, und daher statt zwei nur einen Tag in Delhi zu verbringen. Delhi ist echt witzig eine der bevoelkerungsreichsten Staedte der Welt, wirkt aber ueberhaupt nicht urban (jetzt kann ich sage, dass einige deutlich kleinere Staedte, die z.B. "nur" so 10 Mio Einwohner haben deutlich "staedtischer" wirken). Es sind zwar sehr viele Leute auf der Strasse, das ist in Indien aber auch in jedem kleinen Dorf der Fall. Delhi ist auch flaechenmaessig relativ klein, es dauert hoechstens eine halbe h, um vom Stadtzentrum an den Stadtrand zu gelangen und das bei einem Verkehr, den man sich kaum vorstellen kann - Ampeln werden nicht einmal als Handlungsempfehlungen wahrgenommen, man ueberholt auf der Seite, wo halt gerade Platz ist, und faehrt dem Vordermann gerne mal bis auf 20 cm auf. Unfaelle haben wir trotz dieser abenteurlichen Fahrweise jedoch noch nicht beobachtet. Liegt wahrscheinlich daran, dass der auf jeden LKW aufgemalten Aufforderung "Please horn" nur zu gerne nachgekommen wird.
Hoffe bald mal, auf eine schnellere und besser funktionierende Internetverbindung zu stossen (habe heute eine halbe h gewartet, um das Internet fuer eine 3/4 h zu nutzen), um weitere Auhoflarbeit leisten zu koennen.
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