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Freitag, 28. Juli 2006
Santiago
cocofreak, 06:47h
Ja, auch mir geht's gut. Wie bei den anderen in Peru ist es auch hier in Chile a...kalt. Soweit mir eine Panfloetenspieler-Muetze aufzusetzen gehe ich jedoch nicht (ein gewisses Stilempfinden muss man sich doch bewahren). Dafuer werde ich auch nicht wie "Touri-Japaner mit Steiererhueten" (Zitat Ina zur Selbstbeschreibung von ihr, Caro und Nicole) ausgelacht, sondern werde, mit der Eleganz und dem Aussehen einer suedamerikanischen Schoenheit ausgestattet selbstverstaendlich nicht als Touristen erkennbar, nach dem Weg gefragt. - Hoffentlich blamieren mich die anderen Maedels nicht, wenn wir dann gemeinsam in Santiago sind. :-)
Da heute, im Gegensatz zu den vorangegangenen Tagen, die Sonne schien, habe ich sogar meinen Jeansrock aus Kalofornien getragen (gut mit einer Wollstrumpfhose darunter, die das Outfit aehnlich warm wie eine Jeanshose macht).
Auch ich war heute bei der Post. Eine Exkursion, da im Lonelyplanet nur die von meinem Hostel weiter entfernten Postfilialen ausgezaehlt waren, und nicht die kaum einen km entfernte (die ich nach meiner Expedition zufaellig entdeckte). Ich also in einen Bus der die Strasse entlang fuhr, an deren Ende die Post sein sollte, keine Ahnung ob der Bus der Richtige ist - Busfahrer gefragt, ob er an dieser Hausnummer vorbeikommt (man stelle sich mal vor diese Frage wuerde einem Wiener Busfahrer gestellt werden), in Chile aber kein Problem. Muss dann auch noch mit einem 10.000 zahlen, da ich meine Brieftasche im Hostel vergessen hatte und daher auf "das grosse Geld" in meiner Bauchtasche zurueckgreifen musste. Busfahrer bleibt trotzdem zwischen zwei Stationen direkt bei der Post stehen.
So weit so gut, doch in der Post wird mir erst gesagt, dass sie keine Pakete haben. Das Groesste, was sie mir anbieten konnte, war eine 20 cm lange und jeweils 5 cm breite und hohe Box. Reicht also nicht mal annaehernd, frage mich generell, wass man in dieser Minischachtel verschickt... Nach meiner verweifelten Frage, wo ich den eine Schachtel bekommen koennte, meinte sie erst, dass sie das nicht weiss, bat dann aber doch einen Kollegen um Hilfe. Dieser hat dann tatsaechlich eine Schachtel in der passenden Groesse gebastelt (aus einer zu grossen Schachtel, die er aus irgendeinem Hinterzimmer holte, eine passende gemacht).
Dann die Ueberraschung die chilenische Post bietet nur Luftpost an (habe meinen Spanisch-Sprachfuehrer ganz umsonst das erste Mal eingesetzt - es gibt keine correo maritimo). Daher kostet mich der Spass auch fast 50 Euro. War zu erst schon verwundert, aber jetzt, da ich weiss, was die anderen (Ina, Nicole und Caro) bezahlt haben, habe ich ja fast ein Schnaeppchen gemacht.
In meinem Hostel gibt es leider keine Cocktail Bar, wobei mir ein Gluehweinstand eigentlich lieber waere. Habe mich bis jetzt, was das Kontakte Knuepfen anbelangt, bewusst zurueck gehalten, da ich es ehrlich gesagt, schon geniesse ein bisschen Zeit fuer mich alleine zu haben, nachdem ich in den beiden letzten Monaten ja staendig in Begleitung (wenn auch sehr netter) war. Die Leute sind aber durchaus nett und ich plaudere abends auch gerne, mache meine Tagesaktivitaeten aber (noch) lieber alleine.
Da es hier so kalt ist, werde ich meine Naturerlebnis-Aktivitaeten auf zwei Tagestrips einschraenken (keine Sorge organisierte Touren, so einsiedlerisch, dass ich im Winter alleine in die Berge laufe, bin ich auch wieder nicht). Werde dann noch nach Valparaiso und Umgebung fahren. Und dann, wahrscheinlich Ende naechster Woche, breche ich auf nach Argentinien.
Infos ueber Santiago, fuer alle, die's interessiert v.a. natuerlich Ina, Nicole und Caro, die ja auch bald hier sein werden:
Habe noch nie (auch nicht in Italien) so viele Schuhgeschaefte gesehen. Ina, fuerchte aber, dass sie keine in deiner Groesse haben.
Nicole und Caro: hier gibt es nicht so viele Starbucks wie sonst ueberall, damit ihr auch hier ueber die Runden kommt, der einzige, den ich bisher gesehen habe, ist in der Agustinas (relativ nahe an dem Ende der Strasse, dass sich beim Cerro Santa Lucia befindet).
Trinkbaren Cafe gibt es aber auch in der sehr weit verbreiteten Stehcafe Kette Cafe Havanna, sehenswert schon allein wegen der, wirklich vollkommen unabhaengig von ihrer Koerperfuelle, in Minikleider gesteckten Kellnerinnen.
Uebrigens jetzt ist hier gerade Winterschlussverkauf, ob dass in drei Wochen auch noch so sein wird, kann ich aber natuerlich nicht sagen...
Da heute, im Gegensatz zu den vorangegangenen Tagen, die Sonne schien, habe ich sogar meinen Jeansrock aus Kalofornien getragen (gut mit einer Wollstrumpfhose darunter, die das Outfit aehnlich warm wie eine Jeanshose macht).
Auch ich war heute bei der Post. Eine Exkursion, da im Lonelyplanet nur die von meinem Hostel weiter entfernten Postfilialen ausgezaehlt waren, und nicht die kaum einen km entfernte (die ich nach meiner Expedition zufaellig entdeckte). Ich also in einen Bus der die Strasse entlang fuhr, an deren Ende die Post sein sollte, keine Ahnung ob der Bus der Richtige ist - Busfahrer gefragt, ob er an dieser Hausnummer vorbeikommt (man stelle sich mal vor diese Frage wuerde einem Wiener Busfahrer gestellt werden), in Chile aber kein Problem. Muss dann auch noch mit einem 10.000 zahlen, da ich meine Brieftasche im Hostel vergessen hatte und daher auf "das grosse Geld" in meiner Bauchtasche zurueckgreifen musste. Busfahrer bleibt trotzdem zwischen zwei Stationen direkt bei der Post stehen.
So weit so gut, doch in der Post wird mir erst gesagt, dass sie keine Pakete haben. Das Groesste, was sie mir anbieten konnte, war eine 20 cm lange und jeweils 5 cm breite und hohe Box. Reicht also nicht mal annaehernd, frage mich generell, wass man in dieser Minischachtel verschickt... Nach meiner verweifelten Frage, wo ich den eine Schachtel bekommen koennte, meinte sie erst, dass sie das nicht weiss, bat dann aber doch einen Kollegen um Hilfe. Dieser hat dann tatsaechlich eine Schachtel in der passenden Groesse gebastelt (aus einer zu grossen Schachtel, die er aus irgendeinem Hinterzimmer holte, eine passende gemacht).
Dann die Ueberraschung die chilenische Post bietet nur Luftpost an (habe meinen Spanisch-Sprachfuehrer ganz umsonst das erste Mal eingesetzt - es gibt keine correo maritimo). Daher kostet mich der Spass auch fast 50 Euro. War zu erst schon verwundert, aber jetzt, da ich weiss, was die anderen (Ina, Nicole und Caro) bezahlt haben, habe ich ja fast ein Schnaeppchen gemacht.
In meinem Hostel gibt es leider keine Cocktail Bar, wobei mir ein Gluehweinstand eigentlich lieber waere. Habe mich bis jetzt, was das Kontakte Knuepfen anbelangt, bewusst zurueck gehalten, da ich es ehrlich gesagt, schon geniesse ein bisschen Zeit fuer mich alleine zu haben, nachdem ich in den beiden letzten Monaten ja staendig in Begleitung (wenn auch sehr netter) war. Die Leute sind aber durchaus nett und ich plaudere abends auch gerne, mache meine Tagesaktivitaeten aber (noch) lieber alleine.
Da es hier so kalt ist, werde ich meine Naturerlebnis-Aktivitaeten auf zwei Tagestrips einschraenken (keine Sorge organisierte Touren, so einsiedlerisch, dass ich im Winter alleine in die Berge laufe, bin ich auch wieder nicht). Werde dann noch nach Valparaiso und Umgebung fahren. Und dann, wahrscheinlich Ende naechster Woche, breche ich auf nach Argentinien.
Infos ueber Santiago, fuer alle, die's interessiert v.a. natuerlich Ina, Nicole und Caro, die ja auch bald hier sein werden:
Habe noch nie (auch nicht in Italien) so viele Schuhgeschaefte gesehen. Ina, fuerchte aber, dass sie keine in deiner Groesse haben.
Nicole und Caro: hier gibt es nicht so viele Starbucks wie sonst ueberall, damit ihr auch hier ueber die Runden kommt, der einzige, den ich bisher gesehen habe, ist in der Agustinas (relativ nahe an dem Ende der Strasse, dass sich beim Cerro Santa Lucia befindet).
Trinkbaren Cafe gibt es aber auch in der sehr weit verbreiteten Stehcafe Kette Cafe Havanna, sehenswert schon allein wegen der, wirklich vollkommen unabhaengig von ihrer Koerperfuelle, in Minikleider gesteckten Kellnerinnen.
Uebrigens jetzt ist hier gerade Winterschlussverkauf, ob dass in drei Wochen auch noch so sein wird, kann ich aber natuerlich nicht sagen...
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