Mittwoch, 2. August 2006
Valparaiso
cocofreak, 03:35h
Damit sich niemand zu sorgen braucht: mir geht's immer noch gut. Dieses mal gibt's aufgrund einer besseren Internetverbindung auch wieder ein paar Fotos, dafuer hab ich jetzt auch fast alle Indien Bilder vom Blog geloescht.
Erstmal Nachtraege aus Santiago

und Vina del Mar


Am Sonntag habe ich den bereits erwaehnten Tages-Trip nach Aconcagua gemacht und bin das erste mal mit Schneeschugen gegangen, ging ganz gut, ist nicht so schlimm anstrengend (auch wenn das zweite Maedchen, das dabei war, aufgegeben hat und zurueck zum Auto gegangen ist - Memme). Die Landschaft (schneebedeckte Anden) war echt ein Wahnsinn, habe wie verrueckt fotografiert - Carina, dir haette das auch sehr gut gefallen.
meine Schneeschuhe

Blick auf den Aconcagua


am Rueckweg See an der chilenisch/argentinischen Grenze

Um in Relation zu setzen, wie sportlich ich bin, muss ich noch erwaehnen, dass ich am Samstag nicht wie geplant nach meinem Blogeintrag schlafen gegangen bin, sondern, nachdem mich fuenf Leute gefragt haben, warum ich nicht beim Barbecue bin, mich doch habe weichkl0pfen lassen... und wie das so ist, habe ich mein selbstgesetztes Timelimit (ich muss mindestens 6 h schlafen) natuerlich nicht halten koennen. Aber wie gesagt, ging trotzdem ganz gut.
Abends war ich dann das einzige Maedel unter 7 Jungs (im Hostel herrschte ein gewisser Frauenmangel) und alle mussten auf mich warten, da die Tour laenger dauerte und ich nicht, wie geplant, um 8 sondern erst um 9 da war. Dann war ich noch, quasi als Henne im Korb, mit den Jungs fort. Da man in Chile aber eigentlich nur frei- und samstags fortgeht, wurden uns bereits um 1:00 weitere Getraenke verweigert, das Lokal haette zwar noch bis um 3 offen gehabt aber wir hatten nichts gepunkert - sowas muss man ja auch erst mal wissen. Nachdem einer der Jungs von einem wahrscheinlich schwulen Chilenen (er hat ihn die Hand gekuesst und versuchte dann auch seine Stirn zu kuessen) und ich von einem anderen, der obwohl ich kein Spanisch und er kein Englisch spricht unbedingt meine Emailadresse oder Telefonnr. haben wollte (wie stellt der sich bitte die Kommunikation vor), haben wir das Lokal doch recht schnell verlassen.
Am naechsten Tag bin ich dann nach Valparaiso (alte Hafenstadt am Meer) gefahren. Hier ist es wieder ganz anders, kleines Hostel, das von einer alten Frau und deren Kindern gefuehrt wird. Apropos von einer Frau gefuehrtes Hostel, wir erinnern und an die innenarchitektischen Auswuechse auf der Toilette des Kyoter Hostels? Nun ja, auch hier ist dieser Bereich sagen wir mal besonders liebevoll gestaltet.


Die Betreiber und alle Gaeste des Hostels sprechen nur spanisch, in dieser Stadt habe ich ueberhaupt noch nicht erlebt, das jemand englisch spricht. Naja, gut fuer mein spanisch, letzte Woche habe ich ja fast nur noch englisch gesprochen, war schon so weit, dass ich Sonntag Abend (im leicht angetrunkenen Zustand) mit einer Oesterreicherin teilweise englisch gesprochen habe - sie deutsch und ich antwortete oft englisch (war schon so drin, da ich die ganze Zeit nur englisch gesprochen und daher auch in dieser Sprache gedacht habe). Naja, und jetzt schlag ich mich halt mit dem Spanischen herum, klappt eigentlich eh einigermassen, wobei ich schon gestehen muss, dass ich, wenn mir was nicht einfaellt oder ich mir nicht sicher bin, das eine oder andere italienische Wort einbaue, wird aber immer verstanden, die beiden Sprachen sind Gott sei Dank sehr aehnlich. Ob sich mein Spanisch allerdings weiterhin verbessern wird, ist fraglich, da ich gerade eben, waehrend ich hier am Computer sitze, zwei Chileninnen kennen gelernt habe, die gut englisch sprechen - naja, und dreimal duerft ihr raten auf welcher Sprache wir uns unterhalten... Morgen, wir werden dann gemeinsam die Stadt unsicher machen, ist also wieder englisch angesagt.
Muss sagen, dass es durchaus seinen Charme gehabt hat, alleine durch eine "fremdsprachige Stadt" zu streunen. Valparaiso ist eine suesse, etwas heruntergekommene Hafenstadt (fotografiere wie verrueckt) und ist wie, offensichtlich ganz Chile, voll von Konditoreien. Hier gibt es sogar guten Cafe (nicht selbstverstaendlich in Suedamerika), und ich kehre, auch wegen der leckeren Torten, gerne mal ein, diese sind zwar sehr gut, doch die Portionen sind so grosszuegig (Erinnerungen an die Cheescake Factory in Kalifornien werden wach), dass ich noch kein Stueck aufgegessen habe, und auch fuer den Rest des Tages "bedient" bin. Apropos in einem Cafe sitzen, was mache ich dort, natuerlich Sudoko loesen, ebenso wie Ina wurde auch ich von Caro vom Sudoko Virus infiziert.





Muss sagen, dass es eigentlich sehr nett ist, alleine unterwegs zu sein, einerseits ist es schoen, eine Stadt ganz auf eigene Faust zu erkunden und andererseits, kann man, wenn man genug davon hat, viele nette Leute kennenlernen. Bisher war es weder ein Problem sich etwas zurueckzuziehen noch "Anschluss zu finden". Wer weiss, wenn es sich wieder mal ergibt, kann schon sein, dass ich noch mal alleine los ziehe. Es muss sich also, niemand Sorgen machen, dass ich vereinsame oder sonstige soziale Defizite erleide.
Uebermorgen werde ich wahrscheinlich einen Tagesausflug nach Isla Negra (eine Stadt und keine Insel) machen.
Erstmal Nachtraege aus Santiago

und Vina del Mar


Am Sonntag habe ich den bereits erwaehnten Tages-Trip nach Aconcagua gemacht und bin das erste mal mit Schneeschugen gegangen, ging ganz gut, ist nicht so schlimm anstrengend (auch wenn das zweite Maedchen, das dabei war, aufgegeben hat und zurueck zum Auto gegangen ist - Memme). Die Landschaft (schneebedeckte Anden) war echt ein Wahnsinn, habe wie verrueckt fotografiert - Carina, dir haette das auch sehr gut gefallen.
meine Schneeschuhe

Blick auf den Aconcagua


am Rueckweg See an der chilenisch/argentinischen Grenze

Um in Relation zu setzen, wie sportlich ich bin, muss ich noch erwaehnen, dass ich am Samstag nicht wie geplant nach meinem Blogeintrag schlafen gegangen bin, sondern, nachdem mich fuenf Leute gefragt haben, warum ich nicht beim Barbecue bin, mich doch habe weichkl0pfen lassen... und wie das so ist, habe ich mein selbstgesetztes Timelimit (ich muss mindestens 6 h schlafen) natuerlich nicht halten koennen. Aber wie gesagt, ging trotzdem ganz gut.
Abends war ich dann das einzige Maedel unter 7 Jungs (im Hostel herrschte ein gewisser Frauenmangel) und alle mussten auf mich warten, da die Tour laenger dauerte und ich nicht, wie geplant, um 8 sondern erst um 9 da war. Dann war ich noch, quasi als Henne im Korb, mit den Jungs fort. Da man in Chile aber eigentlich nur frei- und samstags fortgeht, wurden uns bereits um 1:00 weitere Getraenke verweigert, das Lokal haette zwar noch bis um 3 offen gehabt aber wir hatten nichts gepunkert - sowas muss man ja auch erst mal wissen. Nachdem einer der Jungs von einem wahrscheinlich schwulen Chilenen (er hat ihn die Hand gekuesst und versuchte dann auch seine Stirn zu kuessen) und ich von einem anderen, der obwohl ich kein Spanisch und er kein Englisch spricht unbedingt meine Emailadresse oder Telefonnr. haben wollte (wie stellt der sich bitte die Kommunikation vor), haben wir das Lokal doch recht schnell verlassen.
Am naechsten Tag bin ich dann nach Valparaiso (alte Hafenstadt am Meer) gefahren. Hier ist es wieder ganz anders, kleines Hostel, das von einer alten Frau und deren Kindern gefuehrt wird. Apropos von einer Frau gefuehrtes Hostel, wir erinnern und an die innenarchitektischen Auswuechse auf der Toilette des Kyoter Hostels? Nun ja, auch hier ist dieser Bereich sagen wir mal besonders liebevoll gestaltet.


Die Betreiber und alle Gaeste des Hostels sprechen nur spanisch, in dieser Stadt habe ich ueberhaupt noch nicht erlebt, das jemand englisch spricht. Naja, gut fuer mein spanisch, letzte Woche habe ich ja fast nur noch englisch gesprochen, war schon so weit, dass ich Sonntag Abend (im leicht angetrunkenen Zustand) mit einer Oesterreicherin teilweise englisch gesprochen habe - sie deutsch und ich antwortete oft englisch (war schon so drin, da ich die ganze Zeit nur englisch gesprochen und daher auch in dieser Sprache gedacht habe). Naja, und jetzt schlag ich mich halt mit dem Spanischen herum, klappt eigentlich eh einigermassen, wobei ich schon gestehen muss, dass ich, wenn mir was nicht einfaellt oder ich mir nicht sicher bin, das eine oder andere italienische Wort einbaue, wird aber immer verstanden, die beiden Sprachen sind Gott sei Dank sehr aehnlich. Ob sich mein Spanisch allerdings weiterhin verbessern wird, ist fraglich, da ich gerade eben, waehrend ich hier am Computer sitze, zwei Chileninnen kennen gelernt habe, die gut englisch sprechen - naja, und dreimal duerft ihr raten auf welcher Sprache wir uns unterhalten... Morgen, wir werden dann gemeinsam die Stadt unsicher machen, ist also wieder englisch angesagt.
Muss sagen, dass es durchaus seinen Charme gehabt hat, alleine durch eine "fremdsprachige Stadt" zu streunen. Valparaiso ist eine suesse, etwas heruntergekommene Hafenstadt (fotografiere wie verrueckt) und ist wie, offensichtlich ganz Chile, voll von Konditoreien. Hier gibt es sogar guten Cafe (nicht selbstverstaendlich in Suedamerika), und ich kehre, auch wegen der leckeren Torten, gerne mal ein, diese sind zwar sehr gut, doch die Portionen sind so grosszuegig (Erinnerungen an die Cheescake Factory in Kalifornien werden wach), dass ich noch kein Stueck aufgegessen habe, und auch fuer den Rest des Tages "bedient" bin. Apropos in einem Cafe sitzen, was mache ich dort, natuerlich Sudoko loesen, ebenso wie Ina wurde auch ich von Caro vom Sudoko Virus infiziert.





Muss sagen, dass es eigentlich sehr nett ist, alleine unterwegs zu sein, einerseits ist es schoen, eine Stadt ganz auf eigene Faust zu erkunden und andererseits, kann man, wenn man genug davon hat, viele nette Leute kennenlernen. Bisher war es weder ein Problem sich etwas zurueckzuziehen noch "Anschluss zu finden". Wer weiss, wenn es sich wieder mal ergibt, kann schon sein, dass ich noch mal alleine los ziehe. Es muss sich also, niemand Sorgen machen, dass ich vereinsame oder sonstige soziale Defizite erleide.
Uebermorgen werde ich wahrscheinlich einen Tagesausflug nach Isla Negra (eine Stadt und keine Insel) machen.
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