Montag, 14. August 2006
Fotos
cocofreak, 21:28h
Sitze gerade in einem Internetcafe und kann endlich wieder Fotos von meiner Kamera runterladen (auf meiner Speicherkarte war nur noch Platz fuer vier weitere Fotos). Im Hostel ist das leider nicht moeglich.
Danach gehe ich mit Rachel, einer Australiering aus meinem Zimmer, nach Recoleta, um den Friedhof zu sehen, auf dem hier die Reichen und Beruehmten begraben sind - mal schaun ob Evita hier aehnlich enthusiastische Fans hat wie Jimmy in Paris (ich erinnere nur an Joints und ofilme die dem Guten quasi als "Opfergaben" auf's Grab gelegt wurden).
Bin gestern schon in San Telmo (eine Art "Tango Bezirk" mit grossem Strassenmarkt am Sonntag) und im City Center rumgelaufen - und ja ich habe auch schon eingekauft. Nur Jacken eine Jeansjacke, eine Sweaterjacke (die mitgebrachte beginnt sich an den Aermeln aufzuloesen) und ja natuerlich auch eine Lederjacke, die kann ich aber erst morgen abholen, da ich sie mir quasi auf den Leib schneidern lasse (schmaelere Schultern etc.). Die haben hier richtig tolle Sachen, wie halt in einer Stadt dieser Groesse, nur halt sehr viel guenstiger - dem kann ich leider nicht widerstehen.
Auch abgesehen von den Einkaufsmoeglichkeiten handelt es sich bei Buenos Aires um eine der besten Staedte, in denen ich bisher war. Kann schon verstehen, warum jeder so schwaermt. Leute, ihr werdet euch durch viele Fotos kaempfen muessen. :-)
Apropos Fotos:
Penitentes, dort waren wir Skifahren, sehr schoene Landschaft

Aber, wie bereits gesagt, furchtbares Hostel und da wir uns, als die Lifte geschlossen waren, nirgends sonst aufhalten konnten, fuehlten wir uns doch etwas wie im Gefaengnis - wobei wie ich ja durch Gefaengnis "Bisichtigungen" im Rahmen von Soziologie-Lehrveranstaltungen weiss, im Knast hat man mehr Platz... - haben daher eine Wand im Hostel entsprechen dekoriert, nach diesem Foto haben wir auch noch eine moeglichst leicht bekleidete Schoenheit aus meiner "Cosmopolitan" aufgehaengt.

Das Steaks-Foto, wie man sieht, soviel Fleisch laesst die Jungs auszucken.

Und hier noch ein paar Fotos aus Buenos Aires



Danach gehe ich mit Rachel, einer Australiering aus meinem Zimmer, nach Recoleta, um den Friedhof zu sehen, auf dem hier die Reichen und Beruehmten begraben sind - mal schaun ob Evita hier aehnlich enthusiastische Fans hat wie Jimmy in Paris (ich erinnere nur an Joints und ofilme die dem Guten quasi als "Opfergaben" auf's Grab gelegt wurden).
Bin gestern schon in San Telmo (eine Art "Tango Bezirk" mit grossem Strassenmarkt am Sonntag) und im City Center rumgelaufen - und ja ich habe auch schon eingekauft. Nur Jacken eine Jeansjacke, eine Sweaterjacke (die mitgebrachte beginnt sich an den Aermeln aufzuloesen) und ja natuerlich auch eine Lederjacke, die kann ich aber erst morgen abholen, da ich sie mir quasi auf den Leib schneidern lasse (schmaelere Schultern etc.). Die haben hier richtig tolle Sachen, wie halt in einer Stadt dieser Groesse, nur halt sehr viel guenstiger - dem kann ich leider nicht widerstehen.
Auch abgesehen von den Einkaufsmoeglichkeiten handelt es sich bei Buenos Aires um eine der besten Staedte, in denen ich bisher war. Kann schon verstehen, warum jeder so schwaermt. Leute, ihr werdet euch durch viele Fotos kaempfen muessen. :-)
Apropos Fotos:
Penitentes, dort waren wir Skifahren, sehr schoene Landschaft

Aber, wie bereits gesagt, furchtbares Hostel und da wir uns, als die Lifte geschlossen waren, nirgends sonst aufhalten konnten, fuehlten wir uns doch etwas wie im Gefaengnis - wobei wie ich ja durch Gefaengnis "Bisichtigungen" im Rahmen von Soziologie-Lehrveranstaltungen weiss, im Knast hat man mehr Platz... - haben daher eine Wand im Hostel entsprechen dekoriert, nach diesem Foto haben wir auch noch eine moeglichst leicht bekleidete Schoenheit aus meiner "Cosmopolitan" aufgehaengt.

Das Steaks-Foto, wie man sieht, soviel Fleisch laesst die Jungs auszucken.

Und hier noch ein paar Fotos aus Buenos Aires



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stefanul cel mare,
Dienstag, 15. August 2006, 18:05
rapportz
oh, globogret (oder "henne im korb", wie du dich selbst zu rufen pflegst) ...
zunächst: du hast dir derart viel mühe gegeben, hervorzustreichen, mit wieviel (von agentinierinnen --- und österreicherInnen sind doch spätestens seit den 1940er die besseren argentinierInnen! gedanklich vernaschten) jays, kirians, orlandos etc. du eine lama-decke und reispampe geteilt hast, dass ich nur meinen hut ziehen kann ... (die prosaische leistung ganz zu verschweigen) ...
nur, wie wir ja all zu gut wissen, sind es doch eher die jüngeren gemüter / körper, die es dir angetan haben, deine reise champagernos waren da wohl schon etwas zu mündig ...
abseits meiner verständlichen eifersucht, macht es mich neugierig zu erfahren, wie du mendoza als metropole der argentinischen nouveaux riches so erlebt hast. ist das gefälle stärker ausgeprägt als in BA? hast du eine von arbeitern im handstreich übernommenen betrieb gesehen / besucht / davon gehört, oder ist das ein phänomen, das auf BA begrenzt war (nach 2002)? hast du winzerbetriebe / plantagen besucht? hat der erste gentechnisch veränderte mendoza wein geschmeckt?
ich bin heut nacht in einer aua-gefriermaschine nach 10 std. aus bangkok nach wien zurückgekehrt, kerngefroren und intellektuell heruntergestuft dank kindergerechter hollywood-schinken (aber wem erzähl ich das). bangkok ist ein städtisches melanom, unerträglich, das nachtleben allerdings macht doch etwas süchtig (die clubs haben eine besonderen reiz, da sie nach jeder westeuropäischen bauordnung strikt untersagt wären) ... noch knisternder sind aber illegale festln, zu denen wir dank auslandseuropäischer unterstützung gelangt sind ... samui ist eine verbaute sandburg, wenig reizvoll, pha ngan hingegen hat noch sehr funkelnde winkel (dort haben wir dann 7-8 tage zugebracht) ... allemal ein ort, der eine rückkehr verlangt ...
thailand ist aber ein politisch / gesellschaftliches instabiles gebilde: extrem zur schau gestellte gefälle, das meiste fassade, götzenhafte monarchenverehrung, extreme polizei- und militärgewalt (fast täglich vorfälle), momentan aufstände in drei südlichen, mehrheitlich moslemischen provinzen etc. bla bla ... ein schatten, der unsichtbar begleitet ...
soweit neuigkeiten meinerseits ...
schön, dass du so schreibfreudig bist ...
//stefan
zunächst: du hast dir derart viel mühe gegeben, hervorzustreichen, mit wieviel (von agentinierinnen --- und österreicherInnen sind doch spätestens seit den 1940er die besseren argentinierInnen! gedanklich vernaschten) jays, kirians, orlandos etc. du eine lama-decke und reispampe geteilt hast, dass ich nur meinen hut ziehen kann ... (die prosaische leistung ganz zu verschweigen) ...
nur, wie wir ja all zu gut wissen, sind es doch eher die jüngeren gemüter / körper, die es dir angetan haben, deine reise champagernos waren da wohl schon etwas zu mündig ...
abseits meiner verständlichen eifersucht, macht es mich neugierig zu erfahren, wie du mendoza als metropole der argentinischen nouveaux riches so erlebt hast. ist das gefälle stärker ausgeprägt als in BA? hast du eine von arbeitern im handstreich übernommenen betrieb gesehen / besucht / davon gehört, oder ist das ein phänomen, das auf BA begrenzt war (nach 2002)? hast du winzerbetriebe / plantagen besucht? hat der erste gentechnisch veränderte mendoza wein geschmeckt?
ich bin heut nacht in einer aua-gefriermaschine nach 10 std. aus bangkok nach wien zurückgekehrt, kerngefroren und intellektuell heruntergestuft dank kindergerechter hollywood-schinken (aber wem erzähl ich das). bangkok ist ein städtisches melanom, unerträglich, das nachtleben allerdings macht doch etwas süchtig (die clubs haben eine besonderen reiz, da sie nach jeder westeuropäischen bauordnung strikt untersagt wären) ... noch knisternder sind aber illegale festln, zu denen wir dank auslandseuropäischer unterstützung gelangt sind ... samui ist eine verbaute sandburg, wenig reizvoll, pha ngan hingegen hat noch sehr funkelnde winkel (dort haben wir dann 7-8 tage zugebracht) ... allemal ein ort, der eine rückkehr verlangt ...
thailand ist aber ein politisch / gesellschaftliches instabiles gebilde: extrem zur schau gestellte gefälle, das meiste fassade, götzenhafte monarchenverehrung, extreme polizei- und militärgewalt (fast täglich vorfälle), momentan aufstände in drei südlichen, mehrheitlich moslemischen provinzen etc. bla bla ... ein schatten, der unsichtbar begleitet ...
soweit neuigkeiten meinerseits ...
schön, dass du so schreibfreudig bist ...
//stefan
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cocofreak,
Mittwoch, 16. August 2006, 03:34
Orlandos? Da weisst du jetzt mehr als ich, ich kann mich an niemanden dieses Namens erinnern. Aber ja gebe zu, dass es ganz lustig ist, als allein reisendes Maedel. Sehr viele Moeglichkeiten... die ich aber nicht unbedingt nutzen muss.
Was die Juenglinge betrifft, gehe heute mit einem 22-jaehrigen zu einer Tangoshow. Aber das ist mir inzwischen doch etwas zu jung. Als er's mir vorgeschlagen hat und einen Tisch reservieren wollte, habe ich gleich gesagt, dass er einen fuer drei nehmen soll, da das Rachel sicherlich auch interessiert. Tut's tatsaechlich und sie geht mit.
Was die Juenglinge betrifft, gehe heute mit einem 22-jaehrigen zu einer Tangoshow. Aber das ist mir inzwischen doch etwas zu jung. Als er's mir vorgeschlagen hat und einen Tisch reservieren wollte, habe ich gleich gesagt, dass er einen fuer drei nehmen soll, da das Rachel sicherlich auch interessiert. Tut's tatsaechlich und sie geht mit.
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