Montag, 28. August 2006
Brasilien
cocofreak, 22:01h
Sind letzten Sonntag in der Frueh in Rio angekommen und dann mittags mit dem Bus gleich weiter nach Foz de Iguacu zu den Wasserfaellen gefahren. 22 h Fahrt, weniger schlimm als erwartet, aber die Klimaanlage hatte ein aehnliches Niveau wie jene in mexikanischen Busen - wir sprechen hier also von wenig mehr als 10 Grad und starker Zugluft. Schliesslich konnten wir - gewandet in Snowboardjacken und Handschuhe - dem Fahrer doch noch verstaendlich machen, dass wir (und auch die anderen Fahrgaeste trugen ihre Wollhauben wohl nicht zum Spass) frieren, worauf er dann doch erbarmen zeigte und die Heizung anwarf.
Die Wasserfaelle fuehten zwar nicht so viel Wasser, von ¨no water¨ - Schreckensmeldung diemomentan zw. in Suedamerika reisenden Backpackern verkuendet wird, kann jedoch keine Rede sein. Habe jedoch auch mit niemanden gesprochen, der die Faelle ohne Wasser gesehen hat, dass ist dann immer der Cousin oder ein Freund, der kurz danach da war...
Sicherlich, waeren die Faelle noch beindruckender, wenn alle ¨in Betrieb¨ waeren, und wenn es moeglich gewesen waere mit einem Boot bis direkt zu den Faellen zu fahren. Muss sagen, dass ich trotzdem sehr begeistert war und wir uns alle einig sind, dass sich der Aufwand (zur Erinnerung zwei mal eine 22 h Busfahrt) gelohnt hat. Und das muss schon was koennen, wenn sich sowas lohnt...


Die Rueckfahrt war dann zum Glueck weniger freezing, waren dennoch recht muede als wir Mittwoch Abend wieder in Rio ankamen und die einzige Aktivitaet, zu der wir uns noch aufraffen konnten, war Essengehen.
Am naechsten Tag haben wir uns, kulturbeflissen wie wir nun mal sind, aber dann der Stadt gewidmet, und wie kann man das Lebensgefuehl einer Metropole am besten in sich aufnehmen? Richtig, wir waren shoppen. Viele Boutiquen und weniger teuer als erwartet (Brasilien ist das teuerste Land Suedamerikas - aber fuer uns eben immer noch relativ guenstig). Abend waren wir dann im ¨00¨ - Club heisst Zero Zero, schreib ich mal dazu, da die Nullen hier recht komisch aussehen. Endlich wieder mal House! Auch lecker Sushi und Cocktails von Letzteren hat Nicole leider zu viele genossen - sie war auch noch den groessten Teil des naechsten Tages ausgenockt. Die weiteren Vorkommnisse des Abends, Highlight Nicoles Outing als famous folk singer, wurden bereits auf Inas Blog dargelegt.
Am naechsten Tag haben sich also nur Ina und ich als Shopping-Maeuse betaetigt, Nicole ist dann erst zum Dinner zu uns gestossen. Samstags hat Ina uns dann in aller Fruehe verlassen, um Hannes vom Flughafen abzuholen (hier ganz liebe Gruesse an die Beiden). Nicole und ich mussten dann erstmals umziehen in´s Girl´s dorm (hatten bisher ein Dreierzimmer) - Gott sei Dank nur noch ein weiteres Maedel im Zimmer, geht sich dann mit dem Gepaeck grade so aus - Nicole und ich okkupieren jeden freien Quadratcentimeter. Ja, dann waren wir wieder einkaufen (Nicole hatte am Vortag ja aussetzen muessen). Bevor ihr uns fuer total verrueckt haelt, wir stoebern sehr viel, kaufen aber pro Tag nur ein, zwei Stueck und kein haemisches Grinsen auch eure Mitbringsel muessen ja schliesslich irgendwann besorgt werden.
Nachmittags dann endlich mal am Strand (Ipanema), Wetter hat vorher nicht mitgespielt. Wir hatten jedoch nicht bedacht, dass die Sonne schon so um 18:00 untergeht, sehr viel Zeit hatten wir also nicht mehr, da wir ja erst um halb vier gekommen sind. So schlimm aber auch wieder nicht, da sich gleich hinter uns einige ¨Hausmeistertypen¨ zum Grillen getroffen haben, was sie auch biertrinkend und laut groellend feierten.
Wir wurden kurz hintereinander fuer Englaenderinnen und dann fuer Brasilianerinnen gehalten, so schnell kann man gar nicht braeunen. Aber den Jungs ins´s Stammbuch, Maedels als Brasilianerinnen zu bezeichnen kommt besser, als sie fuer Englaenderinnen zu halten. Nur leider waren alle Verehrer halt sehr naja - einer Inder (ich sag nur Parantha Fresser) und der andere ein haesslicher Brasilianer, ja, auch sowas gibt´s. Der Inder haengt auch immer im Hostel rum, und wusste schon, dass wir auch dort wohnen, abends wusste er, dass wir uns am Nachmittag FlipFlops gesucht haben... Man kommt sich schon etwas observiert vor, aber Ipanema ist halt irgendwie auch nur ein Graetzel.
Abends waren wir dann in einem fuer Brasilien typischem Grillrestaurant, riesiges Buffet mit Beilagen inkl. Sushi! und die Kellner laufen die ganze Zeit mit frischem Fleisch vom Grill herum. Nicole hat dafuer gesorgt, dass der Beef-Kellner staendig in Bewegung bleiben musste. Aber auch ich habe mich nicht nur von Sushi ernaehrt - ein groesseres Kompliment kann ich dem Barbecue gar nicht machen.
Gestern waren wir dann tatsaechlich laufen. Nicole kuendigt ja schon seit Monaten an, dass sie in Rio laufen gehen wird. Na Pech gehabt, ich hab sie beim Wort und in die Pflicht genommen. Sind dann von Ipanema zur Copacabana und retour gejoggt bzw. zeitweise auch gewalkt. Die Copacabana, ist ja nicht nur dank des EAV Liedes der beruehmteste Strand der Welt, aber Ipanema ist schon huebscher. Seltsam, dass dann nicht Ipanema, dass ja im wahrsten Sinne des Wortes gleich um´s Eck liegt, beruehmter ist.
Nachmittags waren wir dann wieder am Strand, dieses mal aber ohne grillende Hausmeister-Fraktion. Abends waren wir dann noch in einem Sambaclub mit dem anderen Maedel aus unserem Zimmer und den Besitern des Hostels, die uns ganz lieb mit dem Auto hin- und auch wieder heimgebracht haben.
Zum Abschluss noch ein Foto von den Anden, dass ich beim Flug von BA nach Santiago gemacht habe. War sehr super bei guter Sicht ueber die Anden, von denen ich wirklich sehr begeistert bin (weiss eh, dass ich´s schon oft hier gesagt habe), zu fliegen.

Die Wasserfaelle fuehten zwar nicht so viel Wasser, von ¨no water¨ - Schreckensmeldung diemomentan zw. in Suedamerika reisenden Backpackern verkuendet wird, kann jedoch keine Rede sein. Habe jedoch auch mit niemanden gesprochen, der die Faelle ohne Wasser gesehen hat, dass ist dann immer der Cousin oder ein Freund, der kurz danach da war...
Sicherlich, waeren die Faelle noch beindruckender, wenn alle ¨in Betrieb¨ waeren, und wenn es moeglich gewesen waere mit einem Boot bis direkt zu den Faellen zu fahren. Muss sagen, dass ich trotzdem sehr begeistert war und wir uns alle einig sind, dass sich der Aufwand (zur Erinnerung zwei mal eine 22 h Busfahrt) gelohnt hat. Und das muss schon was koennen, wenn sich sowas lohnt...


Die Rueckfahrt war dann zum Glueck weniger freezing, waren dennoch recht muede als wir Mittwoch Abend wieder in Rio ankamen und die einzige Aktivitaet, zu der wir uns noch aufraffen konnten, war Essengehen.
Am naechsten Tag haben wir uns, kulturbeflissen wie wir nun mal sind, aber dann der Stadt gewidmet, und wie kann man das Lebensgefuehl einer Metropole am besten in sich aufnehmen? Richtig, wir waren shoppen. Viele Boutiquen und weniger teuer als erwartet (Brasilien ist das teuerste Land Suedamerikas - aber fuer uns eben immer noch relativ guenstig). Abend waren wir dann im ¨00¨ - Club heisst Zero Zero, schreib ich mal dazu, da die Nullen hier recht komisch aussehen. Endlich wieder mal House! Auch lecker Sushi und Cocktails von Letzteren hat Nicole leider zu viele genossen - sie war auch noch den groessten Teil des naechsten Tages ausgenockt. Die weiteren Vorkommnisse des Abends, Highlight Nicoles Outing als famous folk singer, wurden bereits auf Inas Blog dargelegt.
Am naechsten Tag haben sich also nur Ina und ich als Shopping-Maeuse betaetigt, Nicole ist dann erst zum Dinner zu uns gestossen. Samstags hat Ina uns dann in aller Fruehe verlassen, um Hannes vom Flughafen abzuholen (hier ganz liebe Gruesse an die Beiden). Nicole und ich mussten dann erstmals umziehen in´s Girl´s dorm (hatten bisher ein Dreierzimmer) - Gott sei Dank nur noch ein weiteres Maedel im Zimmer, geht sich dann mit dem Gepaeck grade so aus - Nicole und ich okkupieren jeden freien Quadratcentimeter. Ja, dann waren wir wieder einkaufen (Nicole hatte am Vortag ja aussetzen muessen). Bevor ihr uns fuer total verrueckt haelt, wir stoebern sehr viel, kaufen aber pro Tag nur ein, zwei Stueck und kein haemisches Grinsen auch eure Mitbringsel muessen ja schliesslich irgendwann besorgt werden.
Nachmittags dann endlich mal am Strand (Ipanema), Wetter hat vorher nicht mitgespielt. Wir hatten jedoch nicht bedacht, dass die Sonne schon so um 18:00 untergeht, sehr viel Zeit hatten wir also nicht mehr, da wir ja erst um halb vier gekommen sind. So schlimm aber auch wieder nicht, da sich gleich hinter uns einige ¨Hausmeistertypen¨ zum Grillen getroffen haben, was sie auch biertrinkend und laut groellend feierten.
Wir wurden kurz hintereinander fuer Englaenderinnen und dann fuer Brasilianerinnen gehalten, so schnell kann man gar nicht braeunen. Aber den Jungs ins´s Stammbuch, Maedels als Brasilianerinnen zu bezeichnen kommt besser, als sie fuer Englaenderinnen zu halten. Nur leider waren alle Verehrer halt sehr naja - einer Inder (ich sag nur Parantha Fresser) und der andere ein haesslicher Brasilianer, ja, auch sowas gibt´s. Der Inder haengt auch immer im Hostel rum, und wusste schon, dass wir auch dort wohnen, abends wusste er, dass wir uns am Nachmittag FlipFlops gesucht haben... Man kommt sich schon etwas observiert vor, aber Ipanema ist halt irgendwie auch nur ein Graetzel.
Abends waren wir dann in einem fuer Brasilien typischem Grillrestaurant, riesiges Buffet mit Beilagen inkl. Sushi! und die Kellner laufen die ganze Zeit mit frischem Fleisch vom Grill herum. Nicole hat dafuer gesorgt, dass der Beef-Kellner staendig in Bewegung bleiben musste. Aber auch ich habe mich nicht nur von Sushi ernaehrt - ein groesseres Kompliment kann ich dem Barbecue gar nicht machen.
Gestern waren wir dann tatsaechlich laufen. Nicole kuendigt ja schon seit Monaten an, dass sie in Rio laufen gehen wird. Na Pech gehabt, ich hab sie beim Wort und in die Pflicht genommen. Sind dann von Ipanema zur Copacabana und retour gejoggt bzw. zeitweise auch gewalkt. Die Copacabana, ist ja nicht nur dank des EAV Liedes der beruehmteste Strand der Welt, aber Ipanema ist schon huebscher. Seltsam, dass dann nicht Ipanema, dass ja im wahrsten Sinne des Wortes gleich um´s Eck liegt, beruehmter ist.
Nachmittags waren wir dann wieder am Strand, dieses mal aber ohne grillende Hausmeister-Fraktion. Abends waren wir dann noch in einem Sambaclub mit dem anderen Maedel aus unserem Zimmer und den Besitern des Hostels, die uns ganz lieb mit dem Auto hin- und auch wieder heimgebracht haben.
Zum Abschluss noch ein Foto von den Anden, dass ich beim Flug von BA nach Santiago gemacht habe. War sehr super bei guter Sicht ueber die Anden, von denen ich wirklich sehr begeistert bin (weiss eh, dass ich´s schon oft hier gesagt habe), zu fliegen.

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scherzkeks,
Montag, 4. September 2006, 17:15
Karte aus London
Liebe Annegret, Deine Mama hat gerade angerufen, sie würde sich freuen über eine Karte aus London mit dem Bus, Du weißt schon. Herzliche Grüße von Mama und Thekla. Sowie weiterhin viel Spaß!
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